Unterricht
Besuch in der Gedenkstätte Flossenbürg am 4.12.2025
„Am 4. Dezember waren wir, also die 8. und die 9. Klasse, in Flossenbürg. Es ist komisch zu denken, dass wir den Boden berührt haben, auf dem damals Menschen gefoltert worden sind. Obwohl es fast 80 Jahre her ist, fühlt man den Tod dort noch immer. Deshalb sollte niemand Witze über diese schrecklichen Taten machen. Ihr seid damit nicht lustig, sondern ihr zeigt nur, wie unreif ihr im Kopf seid."
Besser als Joanna in der wöchentlichen Sendung unseres Schulfunks kann man das vermutlich nicht sagen.

Das Tal des Todes hat nichts von seinem Schrecken verloren - vor allem nicht im Winter.
Auszeichnung als "gute gesunde Schule Bayern" am 10. November 2025
In der Münchner Allerheiligen-Hofkirche wurden wir mit einer Urkunde geehrt - für unser Engagement für Gesundheitsbildung und Gesundheitsförderung.



Schulleiterin Ulrike Neiser und der stellvertretende Schulleiter nahmen die Urkunden für die Grund- und für die Mittelschule entgegen.
Juniorwahl zur Bundestagswahl 2025: Das Ergebnis.
"Das Wahlergebnis der Juniorwahl an unserer Schule sorgt leider nicht für ausgelassene Faschingsstimmung", kommentierte die AG Schulfunk in ihrer Sendung vom 27. Februar. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Juniorwahl zur Bundestagswahl 2025
Am 22. Februar konnten die Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Klasse ihre Stimme abgeben - bei der Juniorwahl zur Bundestagswahl, dem größten Schulprojekt zur politischen Bildung in Deutschland.

Für die Organisation zuständig war Lehrer Jan Wiltsch, die praktische Durchführung von der Verteilung authentischer Wahlbenachrichtigungen über die Stimmabgabe in einem echten Wahllokal bis zur Auszählung der abgegebenen Stimmen lag aber in den Händen von Schülerinnen und Schülern, die dafür wie im richtigen Leben einen Wahlvorstand gebildet hatten.
Die Ergebnisse wurden umgehend übermittelt, blieben aber zunächst selbstverständlich geheim.
Gedenkstätte Flossenbürg 2024
„Nie wieder ist jetzt!“ – die 91-jährige Eva Szepesi, selbst Überlebende des Holocaust, fand bei der Gedenkstunde zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz deutliche Worte im deutschen Bundestag. Der Slogan ist ebenso allgegenwärtig bei den zahlreichen Demonstrationen, die zur Zeit überall stattfinden und auch vor einer Wiederholung der Geschichte warnen.
Das Erinnern dieser Geschichte ist ein zentrales Anliegen der Gedenkstätte Flossenbürg. In dem kleinen Ort an der tschechischen Grenze wurde 1938 ein neues Konzentrationslager errichtet. Im dortigen Steinbruch – der Granit wurde für Prestigebauten des Naziregimes und Straßenarbeiten verwendet - mussten die Häftlinge unter elenden Bedingungen arbeiten. Durch die schwere Arbeit und Misshandlungen der SS-Aufseher und Kapos verloren in dieser Zeit ca. 30.000 Menschen ihr Leben.
Die 8. und 9. Klasse der Mittelschule Pressath besuchten mit ihren Lehrkräften und Yvonne Walter das ehemalige Lager, damit die schrecklichen Ereignisse, die sich beinahe vor der Haustür abspielten, nicht in Vergessenheit geraten.
In zwei Gruppen aufgeteilt, besichtigten die Schüler unter anderem den Appellplatz, in dem die Häftlinge bei stundenlang beim Durchzählen stehen mussten und teils schwer misshandelt wurden. Die Führung endete am „Tal des Todes“. Hier wurden die Leichen im Krematorium verbrannt, der dort installierte Ofen war ursprünglich für die Müllverbrennung konstruiert worden.
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