Schülerforum des VDE in Erlangen – Große Bühne für junge Forscher aus Pressath
Am 28. Juli 2026 hieß es für drei Schüler der 6. Klasse der Grund- und Mittelschule Pressath: Raus aus dem Klassenzimmer, rein in den Hörsaal! Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Bäumler machten sie sich auf den Weg an die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, um beim Schülerforum des VDE ihre spannenden Projekte einem interessierten Publikum zu präsentieren.
Den Anfang machte Bastian Mayer, der die berühmte irrationale Zahl π (Pi) verständlich und anschaulich erklärte – und zeigte, dass Mathematik alles andere als trocken sein muss.
Anschließend stellten Lukas Heinlein und Ludwig Siegler ihren selbst entwickelten Wasserfilter vor. Mit ihrem Projekt demonstrierten sie eindrucksvoll, wie verschmutztes Wasser mithilfe verschiedener Bodenschichten wieder gereinigt werden kann – ein Thema, das aktueller kaum sein könnte.
Das VDE-Schülerforum bietet ausgewählten Schülerinnen und Schülern aller Schularten – von der Mittelschule über die Realschule bis hin zum Gymnasium – die Möglichkeit, ihre MINT-Projekte (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) vorzustellen. Dabei geht es nicht nur um Fachwissen, sondern auch darum, Begeisterung für Wissenschaft und Technik zu wecken.
Für die drei Nachwuchsforscher war der Auftritt an der Universität ein ganz besonderes Erlebnis. Vor großem Publikum die eigenen Ideen zu präsentieren, erfordert Mut – und genau den haben sie bewiesen. Dass ihre Vorträge auf großes Interesse stießen, machte den Tag zu einem vollen Erfolg.
Natürlich gingen die drei auch nicht mit leeren Händen nach Hause: Neben einem Startgeld erhielten sie als Anerkennung für ihre erfolgreiche Teilnahme jeweils einen Funduino Cube, mit dem sie spielerisch das Programmieren entdecken können.
Das Fazit der drei war jedenfalls schnell gefunden: „Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!“
Die Grund- und Mittelschule Pressath ist stolz auf ihre jungen Tüftler und bedankt sich herzlich bei Bastian, Lukas und Ludwig dafür, dass sie unsere Schule mit so viel Engagement, Neugier und Begeisterung vertreten haben. Wer weiß – vielleicht stehen hier schon die Ingenieure, Naturwissenschaftler oder Erfinder von morgen auf der Bühne.






